| 2005 |
|
|
„Soziale Marktwirtschaft auf dem Prüfstand – zur Ethik des Unternehmertums“Konzept und Organisation: Prof. Dr. Gerald Braun / Gabriele Klein
Ziele und Inhalt der Veranstaltungsreihe: Die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft wurde immer auch ethisch begründet. Hergeleitet aus mittelalterlichen Vorstellungen der Kirche über eine gerechte Ordnung menschlichen Zusammenlebens grenzt sich die Soziale Marktwirtschaft nun scharf und unmissverständlich ebenso von einer sozialistischen Kommandowirtschaft, wie auch von einem sozialdarwinistischen Manchesterkapitalismus ab.Die Soziale Marktwirtschaft oder auch "Rheinischer Kapitalismus" begreift sich als Dritter Weg zwischen Plan- und Marktwirtschaft, der eine Synthese von individueller Freiheit seiner Bürger mit sozialer Gerechtigkeit gleichwertig und gleichrangig anstrebt. Ein "starker Staat" soll eine Wettbewerbsordnung konstituieren und gegen immanente Verfallstendenzen schützen, etwa durch strikte Monopolkontrolle, paritätische Mitbestimmung oder auch Mindestlöhne. Geht man davon aus, dass ethisches Handeln keine Wettbewerbsnachteile mit sich bringen darf, dann muss offenbar eine (Welt-)Rahmenordnung unethisches Handeln sanktionieren. Diese und andere Fragen einer global anerkannten Wirtschaftsethik wurden in den Veranstaltungen aus unterschiedlicher Perspektive thematisiert, getreu dem chinesischen Sprichwort: "Man muss ein und dasselbe Problem aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten." Dieses erschwert bisweilen den Dialog, entspricht aber einem pluralistischen Wissensverständnis. Die einzelnen Veranstaltungen/ Referenten:Veranstaltung 1: 16.11.2005 Referent:
Veranstaltung 2: 24.11.2005 Referent:
Veranstaltung 3: 01.12.2005 Referentin:
Veranstaltung 4: 08.12.2005 Referentin:
Veranstaltung 5: 15.12.2005 Referent:
Veranstaltung 6: 12.01.2006 Referentin:
Veranstaltung 6: 19.01.2006
Veranstaltung 8: 26.01.2006 Referent:
Veranstaltung 9: 02.02.2006 Referenten:
|










